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Das Fertighaus als Passivhaus bauen und kräftig Energiekosten sparen

Wer sein künftiges Fertighaus als Passivhaus bauen möchte, der sollte sich zuerst einmal mit den Grenzwerten auseinander setzen, die dafür in der Praxis angewendet werden. Dafür werden vier Kriterien berücksichtigt, die sich aus den Werten der Abdichtung, der Heizlast, dem Jahresbedarf an Heizenergie und dem Bedarf an Primärenergie zusammen setzen. So geht man davon aus, dass das Fertighaus als Passivhaus nur dann bezeichnet werden kann, wenn der jährliche Bedarf an Heizenergie fünfzehn Kilowattstunden pro Quadratmeter beheizbarer Wohnfläche nicht überschreitet. Der jährliche Gesamtstrombedarf darf 120 Kilowattstunden auf einen Quadratmeter Wohnfläche nicht überschreiten. Hier muss man einen Unterschied zwischen der Gesamtwohnfläche und der beheizbaren Wohnfläche machen.

 

Doch wie kann man ein Fertighaus als Passivhaus so bauen, dass diese Werte möglichst unterschritten werden? Der wichtigste Aspekt ist eine gute Isolierung der Gebäude. Das beginnt bereits bei den Aufbauten auf der Bodenplatte. Zwischen deren Beton und dem Fußboden des Erdgeschosses muss eine isolierende Schicht eingebracht werden. Dafür stehen verschiedene Techniken zur Verfügung, wobei heute immer häufiger zur Kunststoff- oder Keramikgranulat gegriffen wird, dessen Kügelchen im Inneren ein Vakuum besitzen. Sie weise die höchsten Isolationswerte auf. Die Fassaden der Gebäude werden mit schützenden Hüllen versehen, die beispielsweise dafür sorgen, dass der Wind die Wärmeenergie nicht von den Wänden abnehmen kann. Das lässt sich auch mit einem mehrschaligen Mauerwerk erreichen.

 

Wer an Geldanlage denkt, wird in erster Linie an Festgeld, Tagesgeld oder Aktien denken. Dass auch Immobilien eine Form der Geldanlage sein können, ist vielen Menschen gar nicht bewusst. Zwar dienen eigengenutzte Immobilien der eigenen Altersvorsorge. Wer aber z. B. ein schlüsselfertiges Fertighaus baut und dieses an Dritte vermietet, kann die Mieteinnahmen ebenso gewinnbringend anlegen wie jemand, der ein Fertighaus als Passivhaus bauen und kräftig Energiekosten sparen will. Mit einer Solaranlage ist es sogar möglich, den gewonnenen Strom ins öffentliche Netz fließen zu lassen und dafür seitens der Stromkonzerne einen Obolus zu erhalten. Wer mehr Infos zur Kapitalanlage erhalten möchte, findet diese auf Geldanlagen.de.

 

Wenn man ein Fertighaus als Passivhaus bauen möchte, dann sollte man auch etwas mehr Geld für das Dach einplanen. Hier geht es nicht nur um eine möglichst perfekt schließende Dampfbremse, sondern auch um hochwertige Isoliermatten, die zwischen die Unterspannbahnen und die Beplankung oder die Trockenbauplatten eingebracht werden müssen. Da Wärme in geschlossenen Räumen immer nach oben steigt, stellt das Dach das wichtigste Element in der Kette der thermischen Isolation eines Hauses dar. Weitere Schwachstellen bei älteren Gebäuden sind die Türen und Fenster. Hier kann der Bauherr, der sein Fertighaus als Passivhaus auslegen möchte, gleich von Anfang darauf achten, dass er hochwertige und dicht schließende dreifach verglaste Fenster und Türen der modernsten Generation einsetzt.

 

Ein weiteres Kriterium, das das Fertighaus als Passivhaus kennzeichnet, ist die Rückgewinnung der einmal investierten Energie. Das ist sowohl beim Abwasser als auch der Abluft mit verschiedenen Wärmetauschsystemen möglich. Die Restenergie der ausgehenden flüssigen Medien wird an den Rücklauf der Heizung übergeben und die der Abluft an die Frischluft weiter geleitet. Dabei wird durch den Einsatz intelligenter Technik dafür gesorgt, dass keine Vermischung stattfindet.

 

Auch die Gewinnung alternativer Energien spielt beim Passivhaus eine große Rolle, denn sie können die Energiebilanz eines Hauses zusätzlich positiv beeinflussen. Ob sich der Bauherr an dieser Stelle für eine Solaranlage auf dem Dach, ein Wärmepumpensystem oder einen Kamin entscheidet, bleibt komplett ihm überlassen, wobei hier auch Standortfaktoren mit berücksichtigt werden müssen.

 

Setzt man die alternativen Energien zur Produktion von elektrischem Strom ein, kann man sich sogar bis in den Bereich der so genannten Nullenergiehäuser vortasten. Eigentlich sollte das Nullenergiebilanzhäuser heißen, denn hier wird der in Zeiten mit weniger Eigenbedarf ans öffentliche Netz übergebene Strom dem Energiekonto gutgeschrieben und mit den Mengen der Entnahmen aufgerechnet. Nur so ist eine positive Energiebilanz mit niedrigen Heiz- und Stromkosten erreichbar.

 

Wenn Sie noch mehr Energie sparen wollen, empfiehlt es sich einen Strompreisvergleich zu machen. So sehen Sie auf einen Blick, welcher Stromanbieter der preisgünstige ist und ob ein Wechsel angebracht ist.