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Neue Regeln für Bauherren

 
Am 1. Oktober 2009 trat die neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) in Kraft. Die Anforderungen an die energetische Qualität von Neubauten haben sich damit verschärft.


Damit wurde im Vergleich zu der EnEV 2007 der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser in Wohngebäuden um durchschnittlich 30 Prozent gesenkt.

Immobilienfinanzierung - Wie finanziere ich mein Haus?

Der Schritt ins eigene Heim ist eine große Investition und die sollte gut geplant werden. Wenn Sie in der nächsten Zeit einen Hauskauf planen, gilt es einige Dinge zu beachten. Eine günstige Immobilienfinanzierung bekommen Sie nicht unbedingt bei Ihrer Hausbank. Sie sollten die Angebote von verschiedenen Banken vergleichen, denn nur wer möglichst viele Angebote einholt hat eine Chance den günstigsten Anbieter zu finden. Oftmals bieten Onlinebanken im Zinsvergleich die besten Konditionen, dafür gibt es systembedingt einige Nachteile.

 

Onlinebanken verfügen in der Regel nicht über eigene Filialen, so dass sie keine persönliche Beratung anbieten, sondern nur online oder übers Telefon kontaktiert werden können. Das kann gerade bei finanziellen Problemen während der Immobilienfinanzierung zu Nachteilen führen. Für den Neubau und den Kauf von Immobilien bietet die staatseigene KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) spezielle Förderprogramme. Auch auf Länderebene gibt es jeweils Förderprogramme zur Immobilienfinanzierung. Diese sollten Sie unbedingt nutzen, wenn Sie einen Anspruch darauf erheben können. Die Zinsen sind bei diesen Darlehen besonders günstig, außerdem gibt es meist einen tilgungsfreien Zeitraum, in dem lediglich die Zinsen entrichtet werden müssen.

 

Viele Banken sprechen ihre Kunden nicht selbstständig auf die KfW-Programme an, daher sollten Sie den Berater ruhig direkt auf diese Programme hinweisen. Die komplette Abwicklung erfolgt trotzdem über die Bank, die die gesamte Finanzierung vornimmt. Als Privatperson können Sie nicht direkt mit der KfW Kontakt aufnehmen, um einen Kreditvertrag abzuschließen. Neben den klassischen Darlehensformen lohnt sich auch eine genaue Prüfung weiterer Fördermöglichkeiten. Durch die letzte Novelle der Regelungen zur Riester-Rente können nun auch Riester-Verträge zur Finanzierung von Wohneigentum genutzt werden.

 

Dieser sogenannte Wohnriester erlaubt es Ihnen, entweder einen Teil des Kapitals oder das gesamte vorhandene Kapital in dem Vertrag zur Erhöhung des Eigenkapitals zu verwenden. Alternativ besteht für Sie auch die Möglichkeit, das Kapital am Ende der Laufzeit komplett zu entnehmen, um einen bestehenden Kredit abzulösen. Während letztere Variante für alle Riester-Sparer zur Verfügung steht, ist die Variante der sofortigen Kapitalentnahme nur dann sinnvoll, wenn schon ein gewisses Kapital in dem Vertrag vorhanden ist. Dies dürfte derzeit allenfalls bei Verträgen mit sehr hohen monatlichen Beiträgen und Verträgen, die bereits seit Beginn der Riester-Rente laufen, der Fall sein. Egal für welche Variante Sie sich letztendlich entscheiden, der Weg ins Eigenheim ist immer noch eine sehr gute Altersvorsorge.